Mittwoch, 22. Februar 2017

MeMadeMittwoch in Robe Minuit

Man kann nie früh genug anfangen...oder sich auch im fast letzten Schwangerschaftsmonat ein Umstandskleid nähen.

Eigentlich war das Kleid als Weihnachtskleid geplant, aber ich habe es erst am Montag genäht. Vor allem, weil ich wohl etwas mit der Silhouette fremdelte und eigentlich eine recht gut gefüllte Umstandsgarderobe habe, jetzt der Bauch aber doch langsam zu gross ist für die normale Kleidung, die vorher noch passte.


ups, das Futter guckt unten heraus - egal, lange wird es ja nicht mehr getragen! 


Bild mit Futter (Reste vom Hochzeitskleid-Futter, das dünnste, das ich gefunden habe)

Obwohl ich mit der Silhouette fremdle, das Tragegefühl ist toll und das Kleid uultrabequem.

Den Schnitt von Deuxième Arrondissement habe ich damals auf allures und coutures entdeckt und fand ihn sehr schön und wollte doch gerne ein eher festliches Kleid für die Schwangerschaft haben. Bis im Dezember waren wir aber in Neuseeland und ich lebte aus einem Koffer und trug vor allem Trekkinghosen...dann im Dezember und Januar war der Bauch noch gar nicht so gross. Jetzt aber, in der (ab heute) 36 SSW freue ich mich über das Kleid und trage es gerne!

Das Kleid ist aus Feincord, ich mag Farbe und Stoff sehr - musste den Rockteil allerdings füttern, weil Cord ja so gerne an den Strumpfhosen klebt.

Der Schnitt ist wirklich wunderbar einfach zuzuschneiden und zu nähen, ein tolles, schnelles Projekt. Allerdings war die Grösse bei mir sehr sehr knapp, d.h. es passt jetzt wie angegossen, aber viel Spielraum habe ich nicht mehr. Aber lange trage ich das Kleid ja auch nimmer! Wäre übrigens, weil so luftig-leicht und ohne Futter, bestimmt auch ein tolles Sommer-Umstandskleid.

Der Rockteil ist zwar schön, aber besonders mit dem Futter (und auch ohne) einfach riesig. Die Silhouette ist schon gewöhnungsbedürftig, aber auch irgendwie toll, so richtig auffällig und prinzessinnenhaft. Ein nächstes Mal würde ich wohl noch mehr Weite aus dem Rockteil nehmen...

Damit reihe ich mich ein unter die anderen Selbstgenähtes-Trägerinnen beim MeMadeMittwoch

Schnittmuster: Robe Minuit von Deuxième Arrondissement
Stoff: Feincord von Buttinette (ich mag die Qualität für den Preis bisher sehr!)
Grösse: S
Änderungen
- das ganze Oberteil nur füsschenbreit abgesteppt statt mit der angegebenen 1 cm Nahtzugabe
- den Rockteil mit 2 cm NZ zugeschnitten und das Kleid ist noch immer kurz genug...
- den Rockteil mit einem dünnen Futter gefüttert, weil Cord sonst unglaublich an der Strumpfhose klebt
- den Rockteil etwas verkleinert d.h. in der Mitte gefaltet

Ein nächstes Mal würde ich das Kleid etwas grösser zuschneiden oder aus Romanit nähen. Den Rockteil unbedingt verkleinern, der ist mir doch zu weit geraten! Und möglicherweise das Kleid noch etwas verlängern, obwohl ich ja meist kurze Röcke trage. 

Sonntag, 5. Februar 2017

Kochbuch-Challenge im Januar: Meine erprobten Rezepte

Katsu-Geflügel-Curry (für 4 Personen)

Ich koche oft unterschiedliche Curries (schon meine Mutter kochte oft Curries, mein Vater und seine Familie sind ja teilweise in Indien aufgewachsen und da haben viele Gewürze schon früh zu uns gefunden), aber praktisch nie nach Rezept. Aus dem Buch "China modern" wollte ich schon länger etwas kochen, es ist allerdings sehr fleischlastig.

Gekocht für drei Leute, als normales Abendessen mitten in den CD-Aufnahmen des Musiker-Mannes für uns zwei und einen seiner Mitmusiker. Weil sie nur eine halbe Stunde Zeit hatten zwischen den Aufnahmen und ich ziemlich schnell kochen musste, leider ohne Foto.

4 Pouletbrüste
Weissmehl
2 Eier, verquirlt
Paniermehl
Butter/Öl

1 EL Butter
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 Zwiebel, fein gehackt
1.5 Äpfel (geschält, entkernt, klein gewürfelt)
1.5 dl kochendes Wasser
1 Banane, in Scheiben
1 EL Honig
1 TL Kurkuma
1 Msp scharfe Madras-Currymischung (da habe ich mehr verwendet!)
1 EL Ketchup
2 dl Hühnerbrühe
1 TL Maisstärke (glatt gerührt mit Wasser)
1 TL Salz
1 TL gemahlener schwarzer Pfeffer

  1. Für die Sauce einen Topf stark erhitzen, die Butter darin zerlassen. Knoblauch und Zwiebeln darin andünsten. Äpfel, Wasser, Bananen, Honig, Kurkuma, Currymischung und Ketchup hinzufügen und zum Kochen bringen. Hühnerbrühe, Stärke, Salz und Pfeffer hinzufügen und 20 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen. Sauce durch ein Sieb in eine Schüssel passieren. Vor dem Servieren noch einmal erhitzen.
  2. Fleisch im Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen. Das Fleisch durch das verquirlte Ei ziehen und im Paniermehl wenden.
  3. Einen Wok bei grosser Hitze erwärmen und das Öl hinzufügen. Paniertes Fleisch darin beidseitig je nach Grösse 5-6 Minuten fritttierenn. Auf einem Teller mit Alufolie zugedeckt im Ofen bei 100° warm stellen (habe ich aber direkt serviert). 
Dazu serviert habe ich: eine Reis-Wildreis-Mischung mit etwas Butter und Salz sowie Ofenkürbis-Spalten. Die sind schnell gemacht und lecker, hat sehr gut gepasst. 
(Ofen auf 200 ° vorgeheizt. Butternusskürbis geschält und in Scheiben geschnitten, Eine Marinade aus Olivenöl, Salz, Pfeffer und Ingwerstücken gemacht, die Spalten damit "eingefettet". Backen ca 20 Minuten, wenn sie länger drin sind, macht das auch nichts. Je nachdem sind sie auch früher fertig...)


Rezept: Katsu Geflügel-Curry aus dem Buch "China modern"
Änderungen:
- natürlich nur für zwei Personen Fleisch gekocht, d.h. 1 Ei und 2 Pouletbrüste
- viel mehr Currymischung hineingetan! Ansonsten wäre es etwas gar zu fade
- nur einen Apfel genommen, das reicht auch
- mindestens 2 TL Maizena verwendet, ansonsten wird die Sauce nicht dick
Fazit:
- Lecker, weil anders als sonst! Allerdings wohl nicht meine Lieblingscurrysauce, da mag ich gewürzlastigere, cremigere Saucen lieber. Aber werde ich bestimmt mal wieder machen, so als Abwechslung
- das Passieren finde ich etwas unnötig bzw frage mich, ob ich die Sauce nächstes Mal nicht einfach kleinpüriere. Passieren dauert, man muss Essen wegschmeissen (was ich immer vermeiden will) oder anderweitig verwenden. Und es ist ja nur Essbares in der Sauce, keine Kardamomkapseln o.ä. die man herausfischen muss. Zudem muss dann weniger Maisstärke verwendet werden, was doch auch nicht schlecht ist.

Bitterschokoladen-Malheur

Das zweite Rezept ist aus einem kleinen feinen Buch über warme, flüssige Schokoküchlein. Man kann tatsächlich ein ganzes Kochbuch darüber verfassen und die Ideen darin sind toll! Vor etwa drei Jahren als Geschenk bekommen, nur leider noch nie ausprobiert.

Getestet an einem Abendessen für eine liebe Freundin, welche sehr gerne Schokolade mag und das Essen war eher "italienisch" angehaucht, da hat es sehr gut gepasst. Und sie hat sich so gefreut und meinte, dass genau solche Küchlein ihr Lieblingsdessert sind....Glück gehabt!

Die Küchlein sind so schnell gemacht, können vorbereitet und nur kurz in den Ofen geschoben werden und sehr toll finde ich die Menge für 4 Personen. Leider wieder ohne Fotos, wenn ich für Gäste koche finde ich es irgendwie unangenehm, vorher noch das Essen zu fotografieren ;)

Rezept für 4 Küchlein

2 Eier
50 g Rohzucker
1 EL Mehl
1 EL Speisestärke
140 g Bitterschokolade 70% Kakao (ich nahm die Lindt 70% plus ein wenig Milchschokolade v. Cailler. Hochwertige Schokolade lohnt sich sehr!)
110 g Butter
3 EL süsse Sahne (für Schweizer: normaler Vollrahm)


  1. Backofen auf 200° vorheizen. 
  2. Ausstechformen einbuttern und bemehlen, auf ein Backblech stellen.
  3. Eier und Rohzucker mischen, zu einer schaumigen Masse aufschlagen. Das durchgesiebte Mehl und die Speisestärke unterheben und weiter schlagen.
  4. Die Schokolade mit der Butter und der süssen Sahne im Wasserbad schmelzen. 
  5. Die Schokoladenmasse in die Eier-Zucker-Mehl-Mischung rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  6. Die Formen mit der Schokoladenmasse füllen, das Blech in den Ofen schieben und 6-7 min. backen. Die Küchlein müssen sich unter leichtem Druck noch sehr weich anfühlen. Aus der Form nehmen und sofort servieren.


Rezept: Bitterschokoladen-Malheur aus dem Buch "Zum Dahinschmelzen. Kleine Kuchen mit flüssigem Kern"
Änderungen:
- nur etwas Milchschokolade noch hinzugefügt...
- in kleinen Auflaufförmchen gebacken, dadurch mussten die Kuchen deutlich länger im Ofen bleiben, waren aber auch einfach aus der Form zu löffeln
Fazit:
- so einfach und lecker! Und perfekt für kleine Mengen. Jetzt würde ich am liebsten die Variante mit Vanillesauce probieren oder für den weisse Schokolade liebenden Mann mit weissem Schoggikern...

Ich versuche es mal mit dem Link-up - hat jemand von euch mitgemacht?


Donnerstag, 2. Februar 2017

Wiederholungstat und UFO-Bezwingerei in einem: Susie Roger`s Reading Mitts zum 1000....

Normalerweise tendiere ich beim Stricken/Nähen nicht so zu Wiederholungstaten, aber diese Pulswärmer sind einfach so toll zu stricken und perfekt für kleine Restmengen. Man kann sie für draussen anziehen, aber drinnen auch mal anbehalten...





Einmal mehr also die Reading Mitts...diesmal in schwarz und für mich. Ich habe schon dunkelblaue für mich und mindestens drei oder vier weitere Paare als Geschenk gestrickt und brauchte sowieso schon seit längerem schwarze Pulswärmer.

Begonnen wahrscheinlich im Herbst 2015 und endlich fertiggestellt. Ich versuche, vor der grossen Baby-Strickerei noch einige Projekte fertigzukriegen, das ist sehr befriedigend!

AnleitungSusie Roger`s Reading Mitts
Wolle: "Yukon" von maddison. Wie bei fast allen Reading Mitts ist es Restwolle von den Miette-Jäckchen von Andi Satterlund, diesmal von meinem schwarzen.
NN: 3,5 (ich stricke aber recht eng - so sind die Pulswärmer sehr warm und dehnen sich kaum aus). Für die Wolle wäre etwa NN 5 oder 4,5 vorgesehen
Änderungen: Nichts, passt einfach wunderbar. Als einziger Hinweis- die Fäden zu Beginn und nach dem Abketten genug lang lassen, da der Saum umgenäht wird für das Wellenmuster. Dann kann man Versäubern und Annähen in einem. 

Freitag, 27. Januar 2017

Hosenmatz oder das erste richtige Strickprojekt für das kleine Kamel

Noch vor der Neuseeland-Halbzeit hatte ich bereits die Hälfte meiner Stricksachen fertig, vor allem aufgrund des teilweise schlechten Wetters, das mir den einen oder anderen Stricktag auf der Couch bescherte.

Also habe ich in Punakaiki mit Strandaussicht im Regenwetter ravelry durchstöbert und dabei zwei Strickmuster gefunden, für die ich nicht noch extra Nadeln kaufen musste (NN 5 und 3 hatte ich dabei). Das eine davon ist der "Hosenmatz", eine simple gestrickte Babyhose, die mir aber gefällt und so ein zeitloser Klassiker ist. In einem Wollgeschäft dann haben mein Mann und ich Wolle ausgesucht und da ich ansonsten in Neuseeland eigentlich nichts gekauft habe (ausser Erdnussbutter-Vorräte!), haben wir doch noch eine kleine Erinnerung.


Daheim im Dezember fertiggestrickt und ich mag die Hose sehr! Sie sieht zwar ziemlich weit aus, aber warm und bequem. Das Maschenbild ist nicht sehr schön, da ich lockerer als normal gestrickt habe, damit die MP stimmt, und dann sieht es immer unregelmässig aus - aber egal.

Die Anleitung ist super - einfach zu verstehen und leicht zu stricken, ein gutes Projekt für unterwegs, zum nebenbei plaudern oder Seriengucken. Toll auch die Abkett-Methode, welche auf dem Blog genauer beschrieben wird und die ich wohl öfters anwenden werde.

Nun bin ich fünf Tage in den Bergen in den "Skiferien" aka Spazier-Strickferien und habe eine Menge Ideen, das Baby zu "bestricken". Schliesslich will ich mein Wolllager etwas reduzieren und Babykleidung ist einfach so wunderbar schnell gestrickt.

Strickmuster: Hosenmatz auf Ravelry
NN: 3
Wolle: Happy Feet von Countrywide Yarns
Grösse: 0-3 Monate
Änderungen: Einzig die Hosenbeine verlängert bzw. das Bündchen. Die Hose kam mir doch reichlich breit/gross vor und so können die Hosenbeinbündchen erst umgeschlagen werden und die Hosen passen noch ein wenig länger.

Mittwoch, 25. Januar 2017

MeMadeMittwoch: Punktekleid als Umstandskleid


Das Kleid habe ich bereits erstes Mal und ein zweites Mal gezeigt, aber trage es heute und habe gerade gemerkt, dass ja Mittwoch ist! Also schnell beim MMM vorbeischauen....

Ich bin jetzt gerade anfangs 32 SSW und das Kleid (Burda Style 02/2013, Modell 113) passt noch immer perfekt, obwohl ich mittlerweile auch sonst zugelegt habe. Ein toller Schnitt, der also mit und ohne Bauch gut passt und zumindest im nächsten Monat auch noch passen wird, ohne dass sich etwas verzieht. Ich kann mir noch immer vorstellen, es noch einmal in einer schlichteren Variante zu nähen.

Ein schnelles Foto bei schlechtem Licht, mit Mützenfrisur zwischen Hebammen-Termin und Arbeit...


Dienstag, 24. Januar 2017

Stoffdiät 2017

Küstensocke organisiert auf ihrem Blog eine "Stoffdiät", in welcher gemeinsam zum Stoffabbau, Austausch etc. motiviert wird. Ein tolles Projekt (und zu Jahresanfang sind solche Aktionen ja immer besonders motivierend!). Im Januar geht es um Ziele und erste Ideen.

Da ich ja seit Jahren versuche, mehr Stoffe zu verbrauchen als zu kaufen (bisher erfolgreich!), bin ich natürlich dabei. Ich finde sowieso kaum Platz für alle Stoffe und jetzt müssen wir ja noch mehr Raum schaffen für die kleine Mitbewohnerin.

Der Stofffundus

Mein Fundus ist ziemlich verteilt, besonders im Moment, wo wir schon so halb dabei sind, die Wohnung umzuräumen und bald ein Kinderzimmer einrichten.
Der Stapel auf dem Bürotisch (plus Schulunterlagen, die ich dringend einordnen soll), da hat es potentielle Kinderstoffe und Reststücke dabei, damit ich sie im Blickfeld habe
links oben Webstoffe, rechts unten Strickstoffe. Da sowieso bald mein Büro/Nähzimmer umgeräumt wird, etwas chaotisch

In der Truhe sind die Leinenstoffe und Reste der vielen Kostümnäherei
Und dann wären da noch ein Ikeasack Leinenstoffe, den ich bei der Schwiegermama aufbewahren darf, zwei drei Stoffkisten  bei meinen Eltern auf dem Dachboden, eine weitere Kiste und eine Reststoff-Kiste bei mir. Und ich glaube einige Meter sind auch noch auf meinem Kleiderschrank bei der Bettwäsche deponiert...

Mein Ziel: 

Natürlich wie jedes Jahr: Mehr Stoffausgang als -eingang. Sei es durch Verschenken oder Vernähen. Und zwar mit (ich sage mal gross angekündigt:) 15 m Differenz. Ansonsten mache ich keine Regeln, da ich normalerweise wirklich nur für konkrete Projekte Stoff kaufe.

Meine Pläne:

Wie schon in der Jahresplanung erwähnt, habe ich einen wirklich sehr grosszügig gefüllten Kleiderschrank und nicht so den akuten Bedarf, viel für mich zu nähen. Allerdings stehen zumindest noch ein Umstandskleid, ein Hemdblusenkleid und ein Wickelkleid auf der Liste. Oberteile wären auch mal ein Projekt, da sind bestimmt auch noch schöne Stoffe vorhanden. Falls mir nach der Geburt dann wirklich alle Sachen nicht mehr passen (bis jetzt sieht es aber noch nicht danach aus - hoffentlich bleibt das so!) muss ich natürlich schon einiges nähen.

Nähen möchte ich für die Kinderzimmereinrichtung, fürs Kind und auch für andere. Und auch Leinenstoffe sind zuhauf da für vielleicht ein neues ärmelloses Oberteil für den Mann, ein Kleid für mich oder eine Tasche für Mittelalterfeste...

Resteverwertung macht mich ausserdem sehr glücklich, auch wenn sich das nicht so auf die Stoffstatistik auswirkt. Ob Patchworken (am liebsten paper piecing) oder sonst etwas daraus nähen oder basteln, da bin ich immer froh über Ideen und Inspirationen, auf Pinterest habe ich verschiedene Patchworkideen oder kleine Nähprojekte gepinnt.

Bis zum nächsten Treffen...

  • Nähe ich die drei Kinder-Geschenke fertig, die auf der Liste stehen und teilweise schon angefangen sind
  • Nähe ich die Sofakissen und Kissenbezüge für die Küchen-Eckbank fertig - alles Resteverwertungs-Patchworkprojekte
  • Nähe ich mir ein Umstandskleid, ein Umstandsrock und ein Umstandsshirt
  • Nähe ich einen oder zwei Schlafsäcke fürs Baby
  • Nähe ich einen Stillkissenüberzug
  • Beginne ich mit dem Baby-Quilt
Vielleicht sogar noch mehr? Ab Mitte Februar habe ich (hoffentlich!) eine Menge Zeit. 
Der Stoffverbrauch ist auf dem Blog oben rechts zu sehen und wird immer gleich aktualisiert :)

Eine Belohnung muss ich mir nicht in Aussicht stellen, ein guter "Output" freut mich schon sehr und viel Nähzeit natürlich auch. 


Sonntag, 22. Januar 2017

Fair-Isle-Knit-Along: nächstes Projekt

Da habe ich doch schon Ersten Fair-Isle-KA Treffen ein paar Projekte ausgesucht, die mir gefallen. Nur hat mich keines davon so richtig überzeugt und eigentlich wollte ich kein neues Strickmuster kaufen. Also kurzerhand noch einmal gegoogelt und dabei dieses unglaublich süsse Kleid entdeckt:




Und dabei direkt verguckt und bestellt! Luv u forever pinafore dress von "Love Knitting". Der Stil gefällt mir so gut, ein wenig nordisch und mit Muster, aber auch nicht zu viel. Das Kleid sieht bequem aus und wächst sicher auch ein wenig mit. Ich bin verliebt! 

Da ich meine Wollvorräte letzthin durchgeschaut und notiert habe inklusive MP und NN (damit ich einfacher Projekte planen kann) weiss ich, dass zwei potentielle Garne in meinem Vorrat sind. Beim einen habe ich das Etikett noch, beim anderen müsste ich erst ausprobieren. Die Farben wären hellblau oder kornblumenblau, aber beide finde ich nicht soo überzeugend, mir gefällt das naturweissbraun (oder wie man die Farbe nennt) beim zweiten Beispiel so gut, das mit dunkelroten oder dunkelpetrolfarbenen Mustern hat mir auch der Mann vorgeschlagen :) Also doch neue Wolle kaufen!

Ich freue mich aufs Stricken und werde das Kleid definitiv mit in den "Skiurlaub" nehmen, der für mich diesmal zwar ohne Skifahren und dergleichen, aber mit viel Spazierzeit und Strickzeit erfüllt sein wird. Und schaue morgen bei Stella vorbei...